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Systemische Elternberatung

Antrag Fraktion DIE LINKE zum LVR-Haushalt 2020/2021

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, in den Dezernaten 7 und 8 sowie an den einzelnen KoKoBe zu erheben, welche Beratungs- und Schulungsangebote für Eltern von Menschen mit geistigen Behinderungen vorhanden sind und wie diese genutzt werden. Darauf aufbauend soll eine Konzeption zur Erweiterung der bestehenden Beratungsangebote für Menschen mit geistigen Behinderungen um die Beratung ihrer Eltern erarbeitet werden. Gleichzeitig initiiert der LVR ein Modellprojekt Elternberatung, bei dem erfahrene Eltern andere Eltern beraten, deren Kinder in eine stationäre Einrichtung oder ins betreute Wohnen wechseln.

Begründung:

Eltern von Menschen mit einer geistigen Behinderung übernehmen für ihre volljährigen Kinder mit geistiger Behinderung in der Regel die rechtliche Betreuung. Dafür gibt es allerdings keine spezielle Ausbildung und nur wenige Schulungsangebote, so dass Eltern sich das benötigte Wissen durch die Nutzung des Internets oder durch Ratsuche bei anderen Betroffenen meist selber aneignen müssen, um ihrer Rolle und ihren Aufgaben gerecht werden zu können. Auch bei den Betreuungsvereinen gibt es nur sehr wenige Schulungsangebote für Eltern. Dadurch entstehen Informationslücken, es wird von überholten oder Fehlinformationen ausgegangen. Daher stellt sich die Frage: Wie werden Eltern in ihrer Rolle als rechtliche Betreuung im Rahmen der LVR-Beratungsangebote unterstützt?

Menschen mit einer geistigen Behinderung leben meist bis weit ins Erwachsenenalter hinein in ihren Herkunftsfamilien. Oft entscheiden sie sich erst für eine heilpädagogische Einrichtung, wenn die Eltern die notwendige Unterstützung aus Altersgründen nicht mehr leisten können. Dann ist die Umstellung für diese Familien sehr groß, da sich das Wohnen in einer heilpädagogischen Einrichtung grundlegend vom „Wohnen zuhause“ unterscheidet; die Eltern müssen einen komplexen Systemwechsel bewältigen und in eine neue Rolle hineinwachsen. Für ihren großen Unterstützungs- und Beratungsbedarf finden sie dann oft nicht die passende Anlaufstelle.

Die LVR-HPH-Netze stehen ihnen zwar zur Seite und vermitteln, stoßen jedoch schnell an ihre Grenzen. Wie können Eltern, deren Kinder aus der Herkunftsfamilie in eine Einrichtung oder ins Betreute Wohnen wechseln, unterstützt werden? Wie wird der Übergang bisher begleitet?

Durch das AG BTHG ändert sich der Beratungsbedarf für Eltern von Menschen mit geistigen Behinderungen und komplexen Unterstützungsbedarfen. Zu erwarten ist ein ansteigender Informations- und Beratungsbedarf. Eltern brauchen beispielsweise Beratung bei der Antragstellung auf Grundsicherung. Welche Unterstützungsangebote gibt es bei Gesetzesnovellen?

Zu den vielfältigen Beratungsaufgaben der KoKoBe gehört laut Vorlage 14/2242, Integrierte Beratung für Menschen mit Behinderung im Rheinland, auch die Beratung der Angehörigen. Doch systemische Elternarbeit ist nicht in den KoKoBe verankert und war auch nicht explizit Bestandteil der Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der Qualifizierung der Mitarbeiter/innen, über die ausgehend von Antrag 14/39 in Vorlage 14/1938 berichtet wurde. Die Fortbildungsangebote wurden von den KoKoBe-Mitarbeitenden, den Teamleitungen, Fallmanagerinnen und Fallmanagern sehr gut angenommen und sollten um den Themenbereich systemische Elternarbeit erweitert werden, um so die Beratungskompetenz der KoKoBe weiter zu stärken.

Auch das erfolgreich initiierte Peer Counseling kann bei der Elternarbeit ein Vorbild für eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden und aufzubauenden Beratungsangebote sein. Eltern, deren Kinder den Übergang in eine heilpädagogische Einrichtung erfolgreich bewältigt haben, sind Expertinnen/Experten in eigener Sache, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen an andere Eltern in einer ähnlichen Situation weitergeben können. Daher soll orientiert an dem LVR-Projekt Peer Counseling ein Beratungsangebot durch Peer-Eltern aufgebaut werden. Dazu sollen erfahrene und interessierte Eltern zunächst mit Hilfe der KoKoBe ausfindig gemacht und dann geschult werden.

 

Fortführung der Inklusionspauschale

Antrag Fraktion DIE LINKE zum LVR-Haushalt 2020/2021

Beschlussvorschlag:

Die Fortführung der LVR-Inklusionspauschale in der zuletzt beschlossenen Form um ein weiteres Jahr wird beschlossen und die Verwaltung mit der Fortführung für das Schuljahr 2021/2022 beauftragt. Die entsprechenden Mittel müssen wegen des Doppelhaushalts 2020/2021 für das Haushaltsjahr 2021 bereits jetzt eingeplant werden. 

Begründung:

Der Landschaftsausschuss hat mit seinem Beschluss vom 01.10.2018 gemäß der Vorlage 14/2832 die Förderung aus der LVR-IP um die Schuljahre 2019/20 und 2020/21 verlängert. Mit der Verlängerung der LVR-IP wurden zwei Änderungen der Fördervoraussetzungen eingeführt: Ein Drittel der Gesamtfördersumme steht seitdem mit einer vorab zugesagten 100%igen Förderung für Stärkungspaktkommunen zur Verfügung. Des Weiteren werden auch Schüler*innen unterstützt, die sich bereits im Gemeinsamen Lernen befinden und deren Bedarfe sich erheblich verändern (Bedarfsfalländerung). Die Inanspruchnahme der so fortgeführten Inklusionspauschale wurde zuletzt im Inklusionsausschuss am 10.10.2019 in Vorlage 14/3509 dargestellt. Dabei zeigt sich, dass beide Neuerungen gut angenommen werden und die LVR-Inklusionspauschale weiterhin eine wichtige Funktion erfüllt.

Bisher wurde die LVR-Inklusionspauschale jeweils befristet beschlossen. Nach Ablauf der Befristung wurde die Inanspruchnahme evaluiert und wegen der Wirksamkeit der Maßnahme eine Fortführung beschlossen – zum Teil wie 2018 mit Anpassung der Rahmenbedingungen.

Die derzeitige Befristung endet mit dem Schuljahr 2020/21. Da zu erwarten ist, dass der Erfolg der LVR-Inklusionspauschale weiter anhält, liegt eine Fortführung über das Schuljahr 2020/21 nahe. Weil jetzt ein Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 zur Beschlussfassung ansteht, sollte über die Fortführung im Schuljahr 2021/22 jetzt entschieden und die Mittel für die LVR-Inklusionspauschale im Haushaltsjahr 2021 entsprechend eingeplant werden. 

Kostenfreies Jobticket

Antrag Fraktion DIE LINKE zum LVR-Haushalt 2020/2021

Beschlussvorschlag:

1. Die Verwaltung sorgt für ein gemeinsames Jobticket für alle Beschäftigten beim LVR. Die Vorstände der LVR-Eigenbetriebe werden aufgefordert Jobtickets für ihre Einrichtungen zu akquirieren, sofern das noch nicht der Fall ist.
2. Das LVR-Jobticket soll für alle LVR-Beschäftigten nach dem Vorbild des Landestickets Hessen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Begründung:

Die vom LVR in Auftrag gegebene Mobilitätsstudie (Vorlage-Nr. 14/304) empfiehlt nachdrücklich ein bezuschusstes bzw., kostenfreies Jobticket für die Beschäftigten des LVR und listet dafür Begründungen, die auch Verwaltung und Politik überzeugt haben. Die Maßnahmeempfehlungen der Mobilitätsstudie wurden allgemein befürwortet und sollten möglichst als „ein zukunftsweisender Baustein und eine wichtige Grundlage für das gesamte Mobilitätsmanagement des LVR als auch für den Beitrag des LVR zum Klimaschutz“ auf den gesamten LVR übertragen werden.
 
Begründungen aus der Studie:
 
„- die Bereitschaft zur Nutzung des ÖPNV für Dienstfahrten könnte bei allen Inhabern gesteigert werden 
- die privaten Kosten der Mitarbeiterin / des Mitarbeiters bei Nutzung des ÖPNV sinken, absolut und in Relation zum Pkw 
- die Kosten des LVR für Dienstfahrten würden sinken, weil weniger Dienst-Kfz benötigt würden 
- und insbesondere könnte die Anzahl der verkauften Jobtickets weiter erhöht werden, so dass sich diese Maßnahme weitestgehend aus sich selbst heraus finanzieren würde 
 - Auch der Fachkräftemangel macht vor dem öffentlichen Dienst keinen Halt. Die Gewinnung von Beschäftigten ist ebenso wichtig, wie das halten jener. Aus diesem Grunde werden Nebenleistungen immer wichtiger. Diesem Erfordernis zu genügen und die Möglichkeit einen Anreiz zum Klimaschutz zu schaffen könnte durch das Bereitstellen eines kostenfreien Jobtickets erreicht werden. Besonders für die an zentraler Lage eingesetzten Beschäftigten kann dies ein deutlicher Anreiz sein, sich sowohl für den LVR als Arbeitgeber, wie auch für den Umstieg vom Individualverkehr auf den ÖPNV zu entscheiden.“ (S. 60)
 
 „Es wird angeregt, den hier entwickelten Gesamtansatz zur Förderung eines nachhaltigen Mobilitätsverhaltens glaubwürdig in die Waagschale zu werfen. Glaubwürdig wird es dann, wenn man mit den Maßnahmen, die allein in der Hand des LVR liegen, bereits startet, und nicht erst damit beginnt, wenn andere etwas verändert haben.“ (S.67)
 
In Hessen gibt es schon seit 2017 ein landesweites Gratisticket für die 150.000 Beschäftigten des Landes, inklusive Auszubildende und Referendare. Und Baden-Württemberg hat 2016 eine „Light“-Version des Jobtickets eingeführt: 240.000 Landesbeschäftigte können bei einem Verkehrsverbund oder der Bahn ein Ticket im Jahresabo bestellen. Das Land gibt einen Zuschuss von 25 Euro im Monat. Darüber hinaus wollen diverse Städte im kommenden Jahr kostenfreie Jobtickets für ihre Bediensteten anbieten, darunter Frankfurt und München.
 
Für die Beschäftigten auch wichtig: Seit dem 1. Januar 2019 fallen für Job-Tickets weder Lohnsteuer noch Sozialversicherungsbeiträge an. Voraussetzung ist, dass die Leistungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden und Aufwendungen für ein öffentliches Verkehrsmittel im Linienverkehr entstehen. Es spielt keine Rolle, ob der Arbeitgeber das Job-Ticket erwirbt oder einen Zuschuss zu einem vom Arbeitnehmer erworbenen Job-Ticket leistet. Die Steuerbegünstigung gilt auch für private Fahrten, das steuerfreie Jobticket kann auch in der Freizeit genutzt werden. 

Freier Eintritt in LVR-Museen

Antrag Fraktion DIE LINKE zum LVR-Haushalt 2020/2021

 
Beschlussvorschlag:

Die LVR-Verwaltung wird beauftragt Folgendes umzusetzen: Freier Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher aller Dauerausstellungen und Präsentationen von Sammlungen in den Museen, die sich in der Trägerschaft des LVR befinden.

Begründung:

Die SPD-Fraktion im NRW-Landtag begründet ihren Antrag auf freien Eintritt in den NRW-Museen mustergültig, die Argumentation kann unverändert für die Museen des LVR übernommen werden:

"Museen halten in ihren Beständen einen immensen Schatz kultureller Darbietungen vor. Ihre Aufgaben umschließen mindestens das Sammeln, Bewahren, Erhalten, Erforschen und Ausstellen. Viele Werke wurden und werden mit öffentlichen Mitteln angekauft. Hiermit haben Bürgerinnen und Bürger durch ihre Steuerleistungen bereits einen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes erbracht. Ebenso erbringen sie mit ihrer Steuerleistung die Kosten zum Erhalt und Betrieb der Museen. Es ist daher unangemessen, dass zusätzlich ein Eintritt erhoben wird. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen an künstlerischen Ereignissen oder kulturellen Angeboten teilhaben können. Museen, besonders solche mit einer hohen Aufenthaltsattraktivität, bieten sich auch als niedrigschwelliges Angebot im Sinne eines „Dritten Ortes“ besonders an und erfreuen sich bereits jetzt neben den Bibliotheken eines regen Besucher- und Nutzerinteresses. In anderen Staaten gilt ein generelles Zutrittsrecht ohne Eintrittskosten für die Dauerausstellungen und die Sammlungen der Häuser. Diese Praxis wird auch international stark angenommen und erfreut sich der Bewertung als einer weltgewandten Ausdrucks- und Umgangsform mit bildender Kunst."

Der Landschaftsausschuss hat am 13.10.2017 die Einführung eines eintrittsfreien Tages im Monat in den LVR-Museen mit Wirkung zum 01.01.2018 beschlossen. Die Besuchszahlen an den eintrittsfreien Tagen des Jahres 2018 im Vergleich zum Jahr 2017 hat ergeben, dass eine Besuchssteigerung von 32,83 % zu verzeichnen ist. Dies ist auch vor dem Hintergrund der uneinheitlichen Platzierung der eintrittsfreien Tage in den verschiedenen Museen als Hinweis darauf zu werten, dass eine vollständige Öffnung enorme Zuwächse bei den Besuchszahlen zur Folge hätte.

In allen Städten, die dies beschlossen haben, hat sich die Einführung des freien Eintritts als großer Erfolg erwiesen. Anfang 2019 startete beispielsweise das Angebot des kostenlosen Eintritts in Dortmunder Museen. Im ersten Halbjahr des Jahres kamen fünf Mal mehr Besucher ins Museum für Kunst und Kulturgeschichte als im Vorjahr. Dazu Dr. Stefan Mühlhofer, Leiter der Kulturbetriebe Dortmund, in einer Mitteilung der Stadt: „Unser Konzept ist aufgegangen: Die Museen werden zunehmend zu Treffpunkten und zu Orten der Begegnung“.

Eine weitere Evaluierung ist angesichts der vielfach nachgewiesenen Wirkung von freiem Eintritt unnötig. Der freie Eintritt für alle LVR-Museen sollte ausnahmslos für alle Tage gelten.

Rückblick "Anforderungen an die öffentliche Gesundheitsversorgung in Köln"

Am 1. Juni 2019 kamen die Kölner Ratsfraktion, Mitglieder der Linken im LVR, Mitarbeiter*innen des LVR und aus anderen Kliniken, Gewerkschafter*innen und interessierte Bürger*innnen zu einer Arbeitstagung zusammen

Über das Gesundheitswesen finden heftige Debatten statt. Auf der einen Seite ist der Pflegenotstand und der Protest der Krankenhausbeschäftigten dagegen deutlich sichtbar. Auf der anderen Seite treiben Konzerne die Privatisierung der Gesundheitsversorgung voran und versprechen sich gute Profite. Die Kliniken der
Stadt Köln benötigen Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt, wenn eine öffentliche Gesundheitsversorgung in Köln gesichert werden soll.

Vor diesem Hintergrund haben die Fraktionen der  Linken. im Rat der Stadt Köln und in der Landschaftsversammlung Rheinland sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen eine Arbeitstagung organisiert. In der laufenden Debatte um die Zukunft der städtischen Kliniken haben wir dort über bestehende medizinische Konzepte diskutiert und in der Tagung kennengelernt, welche Folgen Privatisierung für die Gesundheitsversorgung vor Ort hat, welche Konzepte der Verbindung von klinischer und ambulanter Versorgung in der aktuellen Diskussion sind und welche Anforderungen Gewerkschaften an ein gutes Krankenhauswesen stellen.

Zunächst gab Uschi Röhrig, Sprecherin des Arbeitskreises Gesundheit und Inklusion der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln, einen Input zur Zukunft der städtischen Kliniken und einer gute Gesundheitspolitik. Dann stellte Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Integration und Umwelt der Stadt Köln medizinisches Konzept des Landes und die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Köln vor.

In parallelen Workshops konnten die Teilnehmenden sich dann je nach Interessenschwerpunkt weiter informieren und mitdiskutieren:


Workshop 1
Ohne gute Arbeit keine gute Qualität für die Patient*innen: Pflege, Hygiene, Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

Dr. Bernd Tenbensel, ehem. Gewerkschaftssekretär ver.di nrw

Workshop 2
Aufstieg und Strategie der privaten Krankenhauskonzerne am Beispiel von Fresenius Helios

Achim Teusch, Arzt, ehem. Betriebsratsvorsitzender Helios-Klinikum Siegburg

Workshop 3
Das medizinische Konzept der Kliniken Köln

Holger Baumann, Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln

Workshop 4
Neue Entwicklungen in der psychiatrischen Versorgung – Verbindung von klinischer und ambulanter Versorgung. Anforderungen an die Pflegenden und Bedingungen der
Finanzierung

Stefan Thewes, Landschaftsverband Rheinland

Abschließend wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt und das weitere Vorgehen vereinbart. 

 

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Die Linke. im LVR feiert am 26.03.2019 in Köln

Begrüßung durch die Fraktionsvorsitzende Ulrike Detjen
Vortrag von Rose Jokic
Die Band "Kless"
Vortrag von Ilja Seifert

Am 26. März 2019 jährte sich das Inkrafttreten des Übereinkommens über die Rechte für Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (auch UN-Behindertenrechtskonvention oder UN-BRK) in Deutschland zum 10. Mal. Zu diesem Jubiläum wollte die Fraktion DIE LINKE in der Landschaftsversammlung Rheinland die UN-BRK als konkrete Grundlage des Einsatzes für eine inklusive Gesellschaft würdigen, aber auch Bilanz ziehen und lud dafür zu einem Empfang ein. Was ist über die Sensibilisierung für das Recht auf barrierefreie Teilhabe hinaus erreicht worden? Wie viel näher sind wir dem Ziel einer Gesellschaft gekommen, in der Behinderung als Teil der Vielfalt menschlichen Lebens vorbehalt-los anerkannt wird?
Darüber wollten wir ins Gespräch kommen und dabei unterstützen uns Ilja Seifert ( Ehrenvorsitzender des ABiD und MdB a.D.) mit inklusiven und vorurteilsfreien Gedichten, Rose Jokic ( Beraterin im Kölner Zentrum für "Selbstbestimmtes Leben" im Projekt "ergänzender unabhängiger Teilhabeberatung") mit einem kritischen Rückblick und der klaren Benennung der vordringlichsten anstehenden Aufgaben sowie die Band Kless mit einem wunderbaren musikalischen Rahmenprogramm. 


Antrag der LINKEN im LVR angenommen

LVR soll Menschen mit Assistenzhunden aktiv unterstützen Weiterlesen


Wohnprojektzuschuss des LVR

Liebe Genossinnen und Genossen in den Mitgliedskörperschaften des LVR, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert jetzt mit der Vergabe von Zuschüssen den Bau inklusiver Wohnprojekte, in denen Menschen mit und ohne Behinderung unter einem Dach gemeinsam nachbarschaftlich wohnen und leben können. Gefördert werden Bauprojekte mit inklusivem... Weiterlesen


Ulrike Detjen

DIE LINKE im LVR - Rede zum Haushalt 2019

Sehr geehrte Frau Henk-Hollstein, sehr geehrte Mitglieder des Verwaltungsvorstandes, liebe Gäste, meine Damen und Herren, Mit dem Haushalt 2019 wird die Landschaftsversammlung heute sozusagen einen Zwischenhaushalt beschließen mit einem sensationell niedrigen Umlagesatz. Wie es weitergeht ist noch unklar, verlässliche Aussagen für die... Weiterlesen


PM: 250.000 Euro für neues Dezernat

Gut zwei Wochen vor Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2019 landen CDU- und SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung einen Überraschungscoup – auch für die Verwaltung. Sie fordern die Einrichtung eines weiteren neuen Dezernates – für „Digitalisierung, IT-Steuerung, Mobilität und technische Innovation“. Das Dezernat ist in den bisher... Weiterlesen


Kontakt

Landeshaus
Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln

Postanschrift:
LVR, 50663 Köln
Tel. 0221/809-7666
Fax 0221/809-7663
Email: die.linke(at)lvr.de

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8:30 - 16:00

 

Reichtumsuhr

Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

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