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Fotoaufnahmen des LVR Landeshauses, Kennedyufer2 in Köln, am 06.09.2017

Klaus Reuschel-Schwitalla

Heimatort/ LVR-Mitgliedskörperschaft
Leichlingen im Rheinisch-Bergischen Kreis

 

LVR-Gremienfunktionen

Mitglied
- Ausschuss für Inklusion

 

Stellvertretendes Mitglied
- Kommission Rheinlandtaler
- Bauen für Menschen GmbH

 

Weitere kommunale Mandate

Ich bin Ratsmitglied der Stadt Leichlingen und engagiere mich dort insbesondere in den Bereichen Soziales, Bildung, Inklusion und Finanzen. Darüber hinaus arbeite ich in verschiedenen Ausschüssen mit und setze mich für eine soziale, barrierefreie und zukunftsorientierte Kommunalpolitik ein.

 

Wie bist Du dazu gekommen, Dich politisch beim LVR zu engagieren?

Der Landschaftsverband Rheinland gestaltet viele Lebensbereiche von Menschen mit Behinderungen unmittelbar mit. Als Rollstuhlnutzer kenne ich viele Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig habe ich in der kommunalpolitischen Arbeit erlebt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für Teilhabe, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung sind. Deshalb war es für mich naheliegend, mich auch auf Ebene des LVR einzubringen und dort an Verbesserungen mitzuwirken.

 

Welches sind Deine Schwerpunkte in der Landschaftsversammlung oder ihren Gremien?

Mein Schwerpunkt liegt auf einer konsequenten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dazu gehören insbesondere die Förderung echter Inklusion, der Abbau von Barrieren, eine bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderungen sowie die Stärkung ihrer Selbstbestimmung. Ebenso wichtig ist mir ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln. Soziale Leistungen und wirtschaftliches Handeln schließen sich nicht aus – sie gehören zusammen.

 

Was sind Deine Ziele und Hoffnungen für die politische Arbeit?

Ich möchte dazu beitragen, dass Inklusion nicht nur ein politisches Schlagwort bleibt, sondern im Alltag der Menschen spürbar wird. Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen selbstverständlich und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – in Bildung, Arbeit, Wohnen, Kultur und Mobilität. Dabei ist mir wichtig, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen, sachorientiert zusammenzuarbeiten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

 

Mein Wahlspruch:

„Inklusion ist wie Toleranz, nur geiler!“

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